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Messebereiche

Sweet Home

Küche und Wohnzimmer sind der Treffpunkt von Familie und Freunden, hier kochen wir Kaffee, backen Kuchen, essen und diskutieren zusammen. Ob Neuheiten oder Klassiker: Der Bereich «Sweet Home» versammelt alles, was der Markt für Tisch, Küche, Haushalt sowie Wohnaccessoires und Wohntextilien aktuell zu bieten hat.

Die Zukunft des Wohnens

 

 

Der Wunsch nach glaubwürdigen Produkten ist gekommen, um zu bleiben. Das zeigt sich auch im Bereich «Sweet Home» mit langlebigen und authentischen Produkten für Tisch, Küche und Haushalt. Konsumentinnen und Konsumenten legen immer mehr Wert auf einen Gleichklang von Design, Material und Verarbeitung. Das äussert sich schon länger in einer wiederentdeckten Liebe zum Handwerk und Sehnsucht nach hochwertigem Material. Die eigenen vier Wände sind Rückzugsort vor der schnelllebigen Aussenwelt. Warme Erdtöne von Dunkelbraun bis Creme wandeln sie in eine Oase. Ergänzt wird der Wohntrend durch natürliche Materialien und Handwerk. Konkret bedeutet das: Geknüpfte Teppiche oder Accessoires aus Seegras oder Rattan treffen auf Möbelstücke aus unbehandeltem Holz. Als Dekoration dienen Trockenblumen – passend zur neutralen Farbpalette.

 

Ein schönes Beispiel aus dem aktuellen ORNARIS-Angebot sind hier die Wohnaccessoires von Atelier Santer: Vasen für Trockenblumen und schöne Gräser, kleine Körbe und Vide-Poches, Kissenbezüge und Plaids – mit gekonnt imperfekten Formen erzeugen Sie einen persönlichen, entspannten Stil, schaffen ein natürliches Ambiente und vermitteln Nachhaltigkeit. Die Modedesignerin und Agronomin Nicole Santer verspinnt die unbehandelte Schweizer Schafschurwolle mit ProSpecieRara-Zertifikat in ihrem Zürcher Atelier und strickt und häkelt daraus ihre Unikate. Die Objekte eignen sich für Zuhause oder auch als unkomplizierte, natürliche Dekoration in der Hotellerie, in Boutiquen oder in Dienstleistungsbetrieben. Nach Wunsch können diese mit Akzentfarben oder weiteren Materialien ergänzt werden.

 

 

 

Ein solcher Akzent setzen etwa die Badetücher von Dock & Bay, die bei Trendform zu finden sind. Klassische Streifendesigns wurden mit witzigen Akzenten ergänzt wie etwa das Motiv «celebration disco». Zudem sind sie aus 100% recycliertem Polyester und Polyamid, das nebst der Nachhaltigkeit viele Vorteile bietet: schnell trocknend, sehr saugfähig, im gefalteten Zustand äusserst leicht und kompakt.

 

 

 

Auch in der Küche sind hochwertige Textilien gefragt – lokal und umweltverträglich produziert und gut gestaltet. Hier zeigt Rigotex mit «Moiré» drei graphische Designs in je vier Coloriten, entstanden in Zusammenarbeit mit der Zürcher Designerin Mara Tschudi und ihrem Studio Surface Service.

 

 

 

Ein Möbelstück, das die Sehnsucht nach Natürlichkeit pointiert ausdrückt, ist der Schaukelstuhl: Er gibt dem Menschen das angenehme Gefühl, sanft gewiegt zu werden. Die sanfte Bewegung des Schaukelns entspannt und fördert einen gesunden Schlaf. Der Schaukelstuhl von Ticotaca ist auch deswegen so bequem, weil die Benutzerin, die sich in den Stuhl setzt, automatisch vom Stuhl in die Position des ausgeglichenen Schwerkraftzentrums gebracht wird.

 

 

 

Einen Blick in die nahe Zukunft des Wohnens bot schliesslich die Ausstellung «Design Switzerland’s Living Spaces» diesen Juni in Milano. Pro Helvetia hatte neun jungen Schweizer Studios eingeladen, ihre nachhaltige Gestaltungsideen für die Zukunft zu präsentieren. Auch hier spielten glaubwürdige Produkte die Hauptrolle: Das Spektrum reichte von einem Baumaterial für Einrichtungsgegenstände, das aus Abfällen von schweizerischen Bierbrauereien gewonnen wird, über einen Paravent aus handgewebter Kohlefaser, bis hin zu einem ausziehbaren Stuhl, der sich mit wenigen Handgriffen in eine Bank verwandeln lässt oder ein Kaffeeautomaten, der es erlaubt, individuell kleine Mengen an Roh-Kaffee zu rösten – alles funktionsfähige Prototypen und somit zukunftsweisende Weltpremieren, die es zu beobachten lohnt.