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Ornaris Blog

Schmucke Stücke

Yan Jiang Studio zeigt im Bereich «FRESH IDEAS & DESIGN» Ohrringe und Halsketten, die traditionelles Handwerk zeitgemäss interpretieren.

Erstmals an der ORNARIS mit dabei ist Yan Jiang. Die Schmuckdesignerin verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz: In China geboren studierte sie in Milano und an der ECAL in Lausanne und arbeitete später als Designerin für renommierte Häuser wie Hermès oder Gübelin. Nun hat sie sich in Zürich mit dem eigenen Studio Yan Jiang selbstständig gemacht: «Ich will zeitgemässen Schmuck entwerfen, der bewährte Techniken neu interpretiert.» So hat sie mit Materialien und Technologien experimentiert, um traditionelles Schmuckdesign anders zu denken. Sie bearbeitet Materialien wie Harz mit derselben Feinheit und Raffinesse, wie sie es für den Echtschmuck aus Gold kennt. So übersetzt die Kollektion «Rope» textile Kordeln in festes Material. Das transluzente Kunstharz wird durch die neue Textur aufgewertet und zeigt seinen edlen Charakter. Für die Kollektion «Link» liess sich die Schmuckdesignerin von alten Holzverbindungen wie dem «Schwalbenschwanz» inspirieren: Die exklusiven Stücke kombinieren so Farben und Materialien auf spielerische Weise. «Mich interessiert dieser neue Blick auf das Thema Schmuck – es braucht nicht immer Gold, Silber und Perlen, um wertvolle Erinnerungsstücke zu schaffen», sagt Yan Jiang. Eine Absicht, die ihr durch die clevere Kombination von ungewohnten Materialien sowie traditionellen und zeitgemässen Technologien gelingt.

Text: Lilia Glanzmann

Aussteller: Yan Jiang Studio

An der ORNARIS in der Halle 2 zu finden.

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