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Ornaris Blog

49 Shades of Grey

Stefan Giger zeigt im Bereich «FRESH IDEAS» grafische Kartenspiele, die fesseln.

Erstmals an der ORNARIS mit dabei ist Stefan Giger aus Thun. Der Grafiker entwirft und produziert Gesellschaftsspiele, die es in sich haben. Es gibt ein illustriertes Labyrinth das zusammengefaltet auf Postkartenformat zwar harmlos aussieht – bis es sich über mehrere Seiten mit unzähligen Sackgassen und Irrwegen entfaltet. Clever: Wer die Geduld verliert, hält das Labyrinth ins Licht – dann schimmert der einzig mögliche Lösungsweg auf der Rückseite. «Vierviertel» wiederum ist ein Legespiel mit dem Ziel, möglichst viele Ringe zusammenzusetzen, die in Farbe und Form passen. Das Highlight in Stefan Gigers Sortiment aber ist «49 Shades of Grey», ein Kartenspiel für zwei Personen. Der Titel ähnelt nicht zufälligerweise dem kecken Roman, auch wenn das Spielprinzip nichts damit zu tun hat. «Doch erst der Titel inspirierte mich, das Spielprinzip auszutüfteln», sagt Stefan Giger. Es ist einfach: jede der 49 Karten hat einen unterschiedlichen Grauton. Auf der Rückseite ist zusätzlich eine Zahl vermerkt. Die hellste Karte ist die Nummer 1, die dunkelste die 49. Wer also kann die richtige Zahl nur aufgrund des Grautones ermitteln? Die Gewinnerin eines Duells bekommt die Karte und versucht, möglichst lange lückenlose Zahlenreihen zu bilden. Nebst guten Augen benötigen die Spieler für einen Sieg taktisches Geschick, ein gutes Erinnerungsvermögen – und natürlich ein Quäntchen Glück.


Text: Lilia Glanzmann

Aussteller: Stefan Giger

An der ORNARIS in der Halle 3.0 zu finden.

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