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Ornaris Blog

Bittersweet Symphony

Zum ersten Mal ist an der ORNARIS 2019 das Label «Garçoa» vertreten: edel verpackte Schokolade aus Zürich.

«Bean to Bar» heisst eine neue Bewegung in der Schokoladenbranche: Kleinste Manufakturen kontrollieren den Produktionsprozess von der fair gehandelten Bohne bis zur fertigen Tafel. Unter dem Namen «Garçoa» mischen die beiden Agronomen Franziska Akert und Andreas Brechbühl seit gut zwei Jahren in diesem Markt mit. Sie betreiben eine kleine Produktion in der Agglomeration von Zürich. Ihre jüngste Kreation enthält besonders viel Kakao: «Chulucanas 85%», benannt nach der Region, aus der die peruanischen Kakaobohnen stammen, ist mit 85% Kakaoanteil besonders intensiv und bietet eine süss-herbe, beerenartige Frische.

 

Formbruch

Doch Garçoa-Schokolade schmeckt nicht nur gut, sondern überzeugt auch optisch: Die einzelnen Stückchen sind nicht vier-, sondern dreieckig. Und nicht nur verschieden gross, sondern auch anders strukturiert. Mal sind sie glatt, dann wieder tief gefurcht. Der Zürcher Designer Andreas Saxer hat ihre Form entworfen. Sie erlaubt, die Schokolade in verschiedenen Versionen zu geniessen, was – mal dünner, mal dicker – zu unterschiedlichen Geschmackserlebnissen führt. Diese exklusive Tafel wird ebenso edel in einem faltbaren, stabilen Karton verkauft. In diesem befindet sich die Schokolade, die zusätzlich mit einem feinen Pergaminpapier geschützt ist. Der Karton leuchtet in Gelb-, Pink-, Blau- oder Rottönen. Diese kräftigen Nuancen interpretieren die Farbe der Kakaofrüchte, die, wenn sie am Baum hängen, in den poppigsten Farben leuchten.

 

Text: Lilia Glanzmann

Aussteller: Garçoa

An der ORNARIS in der Halle 3.2 zu finden.

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