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Ornaris Blog

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SONDERSCHAU O-TRENDS: LASSEN SIE SICH INSPIRIEREN

Die Sonderschau O-TRENDS versammelt die Must-Haves der kommenden Saison. Exklusiv zeigen wir Ihnen hier bereits vier Neuheiten, die an der Messe in Zürich zu sehen sind.

Wer die Messehalle in Zürich betritt, findet in der Eingangshalle ausgesuchte Produkte der unterschiedlichsten Branchen. Die «O-TRENDS»-Sonderschau bietet eine erste Orientierung zu den wichtigsten Trends der kommenden Saison und zu jedem Objekt jeweils ein handliches Visitenkärtchen, mit den nötigen Angaben zu Anbieter und Standnummer. Doch wer bestimmt, was dort präsentiert wird? Alle Aussteller bekommen die Möglichkeit, sich mit ihren Artikeln für die Fläche zu bewerben. Eine unabhängige Jury beurteilt daraufhin alle Eingaben. Damit es ein Produkt in die Auswahl schafft, muss es inhaltlich, sowie in Form und Funktion überzeugen. Hier sehen Sie vier Highlights, die es mit unterschiedlichen Qualitäten geschafft haben.

 

Vom internationalen Laufsteg an die ORNARIS

 

Das erste Must-Have ist Jakob Schlaepfers Collier «Hypertube», ein Produkt das erst dank neuartiger Technologie möglich wird: Mit dem dreidimensional gedruckten Halsschmuck interpretieren die St.Galler das traditionelle Stickerei-Handwerk neu. Dabei legt eine 3-D-Druckmaschine farbiges Silikon ornamental wie ein Faden auf ein Trägermaterial. Dieses wird nachträglich entfernt, sobald das Silikon trocken ist – so wirkt das Collier wie eine neuartige Guipure-Spitze. Mit dieser Hypertube-Technik bedruckten Stoffe waren bereits bei Modegrössen wie Comme Des Garçons oder Ralf & Russo zu sehen. Direkt von den Laufstegen in Milano und New York ist die Technologie mit dem Hypertube-«Collier» nun auch an der ORNARIS in Zürich zu finden – ein aussergewöhnliches Schmuckstück, das sich fragil um den Hals legt und dabei geheimnisvoll glitzert. 

 

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Licht und Strom immer griffbereit

 

Ein echter Problemlöser im Alltag ist das Handtaschenlicht «Soi+». Denn wer hat nicht schon in der Handtasche nach dem Wohnungsschlüssel gesucht? «Soi+» funktioniert mit neuster Technik: Dank einem intelligenten Sensor leuchtet das Licht für zehn Sekunden auf, wenn sich ihm eine Hand nähert, ganz ohne Schalter oder Knopfdruck. Rundum überzeugend wird das Produkt durch einen integrierten Akku, mit dem sich Smartphones oder andere Elektrogeräte mobil und ohne Steckdosen aufladen lassen – ganz egal ob im Büro, beim Sport oder beim Shoppen, «Soi+» ist als Notstrom-Reserve immer mit dabei. Der clevere Artikel ist bei Brainstream erhältlich. Weil es nicht nur witzig, sondern auch funktional ist, wird es zur idealen Geschenkidee – nicht nur für Frauen.

 

 

Bildergalerie SOI

 

 

 

Aus Flasche wird Tasche

 

Damit sich Schlüssel und Portemonnaie schnell finden lassen, bietet der Zürcher Designer Francesco Rossi eine nachhaltige Lösung: Die Innenleben seiner Rossis-Taschen sind meist in hellen Farben gehalten, um das Finden solcher Dinge zu erleichtern. Bereits seit 1986 ist Rossis Label Kult. Nun hat er sich an ein neues Projekt gewagt: Unter der Marke «I was a Bottle» fertigt er neuerdings Taschen aus rezyklierten PET-Flaschen, die als Modell «Vera», «Pia» oder «Lara» nun an der ORNARIS zu finden sind. Am Anfang der Idee stand eine Forschungsarbeit der ETH Zürich, dank der Rossis den firmeneigenen CO2-Ausstoss um 28 Prozent reduzierte. Doch wie wurde daraus eine neue Taschenkollektion? Im Rahmen der ETH-Studie stellte der Designer fest, dass Tragtaschen aus Plastik ökologischer sind als Papiertüten, weil diese jeweils weiter verwendet werden. «Wir stellten 600 Tragtaschen aus rezyklierten PET-Flaschen her, in denen die Kundinnen ihre neu erworbene Tasche heimtragen konnten.» Als diese vergriffen waren und Kunden immer wieder danach fragten, lancierte Francesco Rossi die Marke «I was a bottle» – in einer solchen Tasche stecken nun neun bis sechzehn PET-Flaschen.

 

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Hängende Gärten

 

«Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten», soll der indische Philosoph Tagore einst gesagt haben. Wer nun keinen grünen Daumen oder nicht genug Platz für einen eigenen Garten hat, für den kommen «The Green Pockets» gerade richtig. Es ist ein neuartiges Wandaufbewahrungssystem für Pflanzen und mehr, das die Blumenbörse Mörschwil gemeinsam mit Designern entwickelt hat. Dank einem schlauen System mit Ösen und Hacken, lassen sich mit diesen Hängeblumentöpfen alle Wände im Handumdrehen begrünen. Es gibt die Varianten «Amma» aus Acryl oder «Peva» aus PVC, die sich beide für Innen- oder Aussenräume eigenen. Und weil es «The Green Pockets» in unzähligen Farben gibt, ist für jeden Geschmack und für jede Einrichtung die passende Variante mit dabei.

 

 

Bildergalerie Green Pockets

 

 

 

Text: Lilia Glanzmann